Spanisches Königshaus
Mallorca liebt das KönigshausSchon seit Ende des 16.Jahrhunderts ist der spanische Königsthron, mit wenigen Ausnahmen, in den Händen des Hauses der Bourbonen, die die Nachfolge der Habsburger antraten. Diese blieben an der Macht, bis im Jahre 1873 die „Erste Republik“ ausgerufen wurde, die jedoch nur für ein Jahr unter der Herrschaft verschiedener Präsidenten bestehen blieb. Danach wurde die Monarchie wieder eingeführt und Alfons XII., ebenfalls aus dem Haus der Bourbonen, wurde König von Spanien. Nach seinem Tod regierte zuerst dessen Frau Maria Christine für den minderjährigen Sohn, ehe dieser selbst das Amt des Königs antreten konnte.
1931 hat man sich in Spanien erneut gegen die Monarchie entschieden und die 2. Republik wurde ausgerufen. Daraufhin musste der spanische König Alfons XIII. das Land verlassen, verzichtete dabei aber nicht auf seinen Thron. Die Demokratie der 2. Republik konnte sich auf Grund politischer und sozialer Konflikte aber nicht durchsetzen und musste sich 1936 im spanischen Bürgerkrieg Francisco Franco geschlagen geben, der daraufhin Spanien im so genannten Franco-Regime diktatorisch regierte. Franco legte noch während seiner Lebzeiten fest, dass nach seinem Tod die Monarchie wieder restauriert werden sollte und bestimmte Juan Carlos, den Enkel von Alfons XIII., zu seinem Nachfolger.
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Verfasst von Christiane am Mi, 09/12/2007 - 12:01.




